boxsack
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Abnehmen soll auch Spaß machen und die Wahl des richtigen Sportgeräts ist ein wesentlicher Beitrag. In diesem Artikel erfährst du alles darüber:

  • was ein Boxsack überhaupt ist. 
  • wieso dir ein Boxsack beim Training helfen kann. 
  • welche verschiedenen Arten von Boxsäcken es auf dem Markt gibt.
  • worauf du achten solltest, wenn du dich für den Kauf eines Boxsacks interessierst. 

Was ist ein Boxsack überhaupt?

Ein Boxsack ist ein Trainingsgerät in Form eines großen Sacks, das Boxern und anderen Kampfsportlern zum Üben von Schlag- und Tritttechniken dient.  

Wichtige Aspekte beim Boxsack sind Gewicht, das Material der Hülle und die Füllung.

Neben dem Gewicht sind Höhe (in cm) und Durchmesser (in cm) von Bedeutung.

Die Qualität des Füll- und des Außenmaterials entscheiden über die Langlebigkeit des Trainingsgeräts.

Welche Arten von Boxsäcken gibt es auf dem Markt?

Es gibt Boxsäcke zum Aufhängen und Boxsäcke mit Ständer. 

Boxsäcke zum Aufhängen

müssen fest mit einer robusten Boxsack-Halterung montiert werden und können nicht ohne Montageaufwand umgehängt werden. Beim Aufhängen muss die Traglast der Decke, die Stabilität der Boxsack-Feder, der Ketten und des Hakens beachtet werden.

Die Positionierung deines Boxsacks wird durch die Art deines Trainings bestimmt. Kommt es dir auf die Schläge mit der Hand an, sollte der Boxsack deinen Kopf und Oberkörper abdecken. Dafür haben sich Modelle mit einer Länge von mindestens 80-100 Zentimeter als ideal erwiesen.

Ein Boxsack zum Hängen bietet dir Bewegungsfreiheit im Nahbereich.

Boxsäcke mit Ständer 

sind einfacher aufzustellen und lassen sich mit wenig Aufwand umstellen.

Ein Standboxsack steht sicher, wenn der Standfuß vor dem Training ausreichend mit Wasser oder Sand gefüllt wird. Dabei musst du beachten, dass Wasser weniger Standsicherheit bringt als Sand. Ideal ist die Verwendung von nassem oder feuchtem Sand.

Grundsätzlich gilt: 

Je intensiver das Training ist, desto schwerer muss der Fuß sein. Je nach Dynamik der ausgeführten Schläge kann ein Standmodell umkippen, wodurch Verletzungsgefahr besteht. Auch deine Einrichtung könnte Schaden nehmen.

Ein Standboxsack schränkt deine Bewegungsfreiheit Im Nahbereich ein. 

Diese Modelle sind für das Training von Fußtechniken besonders gut geeignet, insbesondere lassen sich Angriffe auf die Füße und Beine eines Gegners sehr gut simulieren.

Wie kann dir ein Boxsack bei deinem Training helfen?

Mit einem Boxsack trainierst du neben deiner Box-Technik deine Schnelligkeit, Ausdauer und Koordination. Zusätzlich kannst du in wenigen Minuten Wut und Stress abbauen.   

Auch zum Cardio Sport (Fitnessboxen genannt) und Kalorien-Verbrennen eignet sich dieses Training sehr gut.

Für die Treffgenauigkeit musst du um den frei pendelnden Boxsack herum tänzeln, um Kampfsituationen optimal zu simulieren.

Das beste Boxtraining besteht aus Cardio- und Schlageinheiten, die Muskeln aufbauen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Boxsacks achten?

Dein Training entscheidet darüber, welchen Boxsack du wählen solltest.

Die Größe des Boxsacks

wird von zwei Faktoren bestimmt: 

Welche Art von Kampfsport trainierst du und wieviel Platz steht dir zur Verfügung ? 

Zum Schlagtraining ist die Mindestgröße der Schlagfläche (-höhe) 80 cm.

Ab 90 cm kannst du meist auch Kicks und Sparring Manöver ausführen.

Die Gesamthöhe eines Boxsacks

Neben der Höhe der Schlagfläche ist auch die Gesamthöhe wichtig. Beim hängenden Boxsack kann sie durch die Länge der Kette reguliert werden. Beim Standboxsack ist die Höhe des Sockels wichtig. Die eigene Körpergröße oder die eines potenziellen Gegners gilt als Richtlinie. 

Das Gewicht des Boxsacks

Als Faustregel gilt: der Sandsack sollte 40 bis 50 Prozent deines Körpergewichts haben, um ein optimaler Widerstand zu sein. Leichtere Sandsäcke schwingen zu schnell, um Ausdauer und Schlagtechnik zu verbessern. Je schwerer der Boxsack ist, desto mehr Energie brauchst du, um Ihn zu bewegen. So kommst du ins Schwitzen – und verbrennst Kalorien.

Beim Standboxsack ist ein hohes Gewicht notwendig, um den Boxsack beim Training nicht aus dem Gleichgewicht zu bringen. Die Reaktionsgeschwindigkeit und Schwierigkeit des Trainings werden hier durch ein Federelement im Sockel bestimmt. Je flexibler das Element, desto geringer sind der Widerstand und Trainingsaufwand.

Das Material

bestimmt wie langlebig der Boxsack ist und auch, wie leicht er zu reinigen ist. Leder ist die klare Kaufempfehlung; es ist robust, flexibel und reißt an den Nähten nicht ein. 

Kunstleder ist eine günstige Alternative und für gelegentliche Übungen ausreichend. Es ist aber nicht so robust und langlebig wie Leder. Die beste Wahl bei Kunstleder ist Vinyl. Boxsäcke aus Polyester halten den Belastungen des Box Sports nicht lange stand. Nylon ist etwas belastbarer, aber nur für leichteres Cardio Workout zu empfehlen.

Die Füllung

Meist sind die Boxsäcke mit Stoffresten gefüllt. Eine Alternative sind Holzpellets oder Sand, der aber schnell ausläuft. Auch Gummigranulat kommt zum Einsatz. Sandsäcke können auch ohne Füllung gekauft und zuhause gefüllt werden. Empfohlen werden Holzstückchen.

Mitunter ist es notwendig, Boxsäcke nachzufüllen, wenn die Füllung im Laufe der Zeit nach unten rutscht, riecht oder gar schimmelt.

Wie wird der Boxsack genutzt?

Kunstleder und Leder können beim Aufprall an Wände, Türrahmen oder Möbel abfärben, weshalb du auf genügend Abstand achten solltest. Leder muss regelmäßig mit Lederpflegemittel behandelt werden, Kunstleder kannst du mit einem feuchten Tuch abwischen. Verwendest du deinen  Boxsack im Freien muss er vor Feuchtigkeit geschützt sein, damit die Füllung nicht schimmelt.

Die Lautstärke

Training mit einem Standboxsack kann laut sein. Eine Matte oder Teppichboden als Unterlage sorgen für Abhilfe. 

Eine Wandhalterung

für einen Boxsack ist nötig, wenn er besonders schwer ist. Wandhalterungen können auch als Klimmzugstange verwendet werden.

Um den Trainingseffekt zu erhöhen, lassen sich einige Modelle mit zusätzlichem Ballast beschweren.

Die Anschaffungskosten reichen von 50 bis 500 Euro für günstige, gute und hochpreisige Boxsäcke.

Für Anfänger, die Boxen erst einmal ausprobieren wollen,  sind Sets eine günstige Möglichkeit ins Training einzusteigen.

Ein Boxsack für Kinder ist wegen des geringeren Körpergewichts bedeutend leichter. 

Jugendliche können mit etwas mehr als 50 Prozent ihres eigenen Körpergewichts trainieren. 

Um den hängenden Boxsack kannst due frei herumtänzeln und so optimal Kampfsituationen imitieren. Der Nachteil ist hier, dass der Sack nur mit einer Deckenhalterung befestigt werden kann und besonders viel Platz in Anspruch nimmt.

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