Abnehmen mit dem Stepper

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Ein Stepper simuliert das Treppengehen und fördert so die Kalorienverbrauch und somit die Fettverbrennung. In diesem Artikel erfährst du alles darüber:

  • was ein Stepper überhaupt ist. 
  • wieso dir ein solches Gerät beim Training helfen kann. 
  • welche verschiedenen Arten von Steppern es auf dem Markt gibt.
  • worauf du achten solltest, wenn du dich für den Kauf eines Steppers interessierst. 

Was ist ein Stepper überhaupt?

Stepper sind mehr oder weniger preisgünstige Geräte, die helfen, in Bewegung zu bleiben und ein paar Extra-Kalorien zu verbrennen. Sie sind für den Heimgebrauch konzipiert, platzsparend und recht einfach zu bedienen. Stepper simulieren die Bewegung beim Treppensteigen und trainieren vorwiegend die Beine und den Po. Sie bestehen aus zwei Trittflächen, Hydraulikzylindern für den Widerstand und sind wahlweise mit Zugbändern ausgestattet.

Welche Arten von Fitnessgeräten gibt es auf dem Markt?

Das vielfältige Angebot lässt sich in 3 Haupttypen gliedern:

  • Mini-Stepper
  • Twist-Stepper
  • Side-/Lateral-Stepper

 

Die einfachste Variante ist der Mini-Stepper.  Er ist kompakt, leicht, hat zwei Trittflächen und ist mit 2 Hydraulikzylindern ausgestattet. Diese bremsen beim einzelnen Tritt die Abwärtsbewegung und sorgen somit für Widerstand. In der Regel lässt sich der Druck, also der Trittwiderstand, mittels Stellrad regulieren. Vorsicht: Beim Training können sich Hydraulikzylinder durch Reibung erhitzen. Auf den Trittflächen kannst du einfache Auf- und Abwärtsbewegungen ausführen.

Elektrische Modelle regulieren den Widerstand durch eine Wirbelstrombremse – also elektronisch. Diese  Modelle sind etwas teuerer, haben aber den Vorteil, dass das Schwungrad beim Verstellen nicht rüttelt. 

An einigen Geräten sind auch Zugbänder für das Armtraining angebracht. Bei hochwertigeren Modellen sind zudem oftmals Haltestangen, Pulsmesser, ein Trainingscomputer oder Bildschirm vorhanden. Deine Trainingsdaten werden elektronisch erfasst und du kannst sie an einem Trainingscomputer oder Bildschirm (LCD) ablesen.

Der Übergang vom Mini-Stepper zum Twist-Stepper ist fließend. Twist- Stepper (auch Swing-Stepper genannt) haben oft zusätzlich Zugbänder mit Griffen, die zum Training der Arme, des Schultergürtels oder der Rückenmuskulatur vorgesehen sind. Die Auf- und Ab-Bewegungen werden auf dem Twist-Stepper mit einer leichten Bewegung zur Seite ausgeführt. Damit trainierst du neben der Beinmuskulatur auch die Muskeln im Hüftbereich und die untere Rückenmuskulatur. 

Die Seitwärtsbewegungen fördern zudem die Koordination wie auch die Balance.

Auf Side-Steppern (auch Lateral- oder Balance- Stepper)  wird die Bewegung nicht nur senkrecht von oben nach unten sondern zugleich von innen nach außen ausgeführt.  Der Bewegungsablauf ist dadurch etwas gewöhnungsbedürftig, aber leicht zu erlernen. Durch die Art der Bewegung werden mehr Muskeln in das Training einbezogen. Sowohl die Oberschenkelmuskulatur (innen und außen) als auch die Wadenmuskulatur werden vielseitiger beansprucht. Das erhöht zugleich den Kalorienverbrauch bei deinem Training.

Wie kann ein Stepper dir bei deinem Training helfen?

10.000 Schritte pro Tag – eine Empfehlung von Sportmedizinern – sind im Alltag nicht leicht zu schaffen. (Warum ist Sport überhaupt wichtig?) Mit einem Stepper kannst du auf der Stelle treten und so eine beliebig lange Distanz zurücklegen, wann immer du dir die Zeit dafür nehmen kannst.

Stepper sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Am besten beginnst du zunächst mit kleineren Schritten, um dich dann Schritt für Schritt zu steigern.

Du trainierst mit jedem Schritt deine Bein- und Gesäßmuskulatur, deine Ausdauer und Koordination und kurbelst die Fettverbrennung an.

Der Oberkörper ist beim Stepper-Training mit einem spartanisch ausgestatteten Stepper nur eingeschränkt beteiligt.

Möchtest du hingegen auch deine Arme trainieren und deinen Puls anzeigen lassen musst du etwas tiefer in die Tasche greifen und einen Stepper mit einem breiteren Funktionsspektrum erwerben. Je nach Anforderung bieten die Hersteller allerhand Funktionen für die verschiedensten Bedürfnisse.

Intensives Training auf einem Stepper kann zu Problemen an den Bandscheiben und/oder Kniegelenken führen. Deshalb wird das Training auf Steppern, das auf die Bein- und Po-Muskulatur fokussiert ist und dauerhaft eine einseitige Belastung darstellt, als eher ergänzend zu anderen sportlichen Aktivitäten empfohlen.

Worauf solltest du beim Kauf eines Steppers achten?

Ganz wichtig ist die Standfestigkeit des Gerätes. Dazu braucht das Fitnessgerät ein hohes Eigengewicht. und gut haftende Gummifüße, um ein Verrutschen während des Trainings zu unterbinden. Eine Matte zum unterlegen bringt zusätzliche Sicherheit.

Die Größe der Trittflächen hat Einfluss auf die Bewegungsfreiheit auf dem Trainingsgerät.

Sie sollten ausreichend groß und mit rutschfestem Material belegt sein. 

Dabei spielen natürlich auch deine Körpergröße und dein Gewicht eine Rolle, weshalb du das maximal zulässige Körpergewicht beachten musst. Meist sind 100 – 120 kg zugelassen. 

Achte ebenfalls auf die maximale Tritthöhe und ob diese am Stepper eingestellt werden kann.

Bezüglich der Verarbeitung und Materialqualität geben die entsprechenden Prüfzeichen von TÜV, GSE und GS Auskunft. Achte darauf ob Scharniere und Schraubverbindungen, an denen du dich verletzen könntest, abgedeckt sind.  

Gute Hydraulikzylinder sind geräuscharm, dürfen beim Training nicht heiß werden und müssen ihre Widerstandskraft behalten. Das heißt, der Bewegungsablauf darf nicht ins Stocken geraten oder ruckeln. Das ist wichtig, um die Gelenke nicht übermäßig zu belasten.

Zugbänder und Trainingscomputer müssen sicher angebracht sein.

Ein Trainingscomputer ermöglicht es dir, dein Training effizienter zu gestalten. Er zeichnet deine Trainingsdaten auf, so dass du deine Fortschritte kontrollieren kannst. Die Anzahl der Schritte, die Schritte/Minute , die Trainingszeit und auch den Kalorienverbrauch. Verschiedene Widerstandsstufen und Programme für Ausdauer, Kraftzuwachs und Fettverbrennung machen dein Training abwechslungsreicher. 

Möchtest du dich beim Training an deiner Herzfrequenz orientieren, empfiehlt sich ein Gerät mit Herzfrequenzmesser oder das Training mit einem Fitnesstracker für das Handgelenk. Die Herzfrequenz ist ein individueller Wert, der vom Geschlecht, Trainingsniveau, Lebensalter und Gewicht abhängt.

Stepper bekommst du ab 60 Euro. Für hochwertigere Modelle musst du um die 100 Euro ausgeben.